Drohnen Versicherung und Drohnen Lexikon

Kenntnisnachweis

Wer in Deutschland eine Drohne zur gewerblichen oder privaten Nutzung in der Offenen Kategorie der Klasse C1 oder höher betreiben möchte, der benötigt seit dem 01.01.2021 einen EU-Kenntnisnachweis oder ein Fernpiloten-Zeugnis.

Dabei ist Folgendes zu unterscheiden: Es gibt einen EU-Kompetenznachweis für die Unterkategorie A1/A3 sowie ein Fernpiloten-Zeugnis für die Unterkategorie A2.

Der EU-Kompetenznachweis der Unterkategorie A1/A3 
Wer eine Drohne in der Unterkategorie A1/A3 betreiben möchte, der benötigt dazu den vorgeschriebenen EU-Kompetenznachweis der Klasse A1/A3. Dazu muss der Drohnenpilot einen Online-Vorbereitungskurs und anschließend eine Online-Theorieprüfung beim Luftfahrtbundesamt (LBA) ablegen. Wird der Online-Trainingskurs, der 20 Fragen enthält, zu 75 % oder mehr richtig beantwortet, kann sich der Teilnehmer zur Durchführung der eigentlichen Theorieprüfung zum Erwerb des EU-Kompetenznachweises der Unterkategorie A1/A3 registrieren. Die Theorieprüfung besteht aus 40 Multiple-Choice-Aufgaben die in 45 Minuten zu beantworten sind. Sie umfassen die nachfolgenden Themenbereiche:

  • Flugsicherheit/ Luftraumbeschränkungen
  • Luftrecht, menschliches Leistungsvermögen
  • Betriebsverfahren, allgemeine Kenntnisse zur Drohne
  • Privatsphäre, Datenschutz und Luftsicherheit

Der Online-Vorbereitungskurs bildet die Voraussetzung zur Teilnahme an der theoretischen Prüfung. Wenn die Online-Prüfung nicht bestanden wurde, kann sie beliebig oft wiederholt werden. Nach erfolgreichem Abschluss wird der Kompetenznachweis dem Teilnehmer per E-Mail zugesandt.

Datum der letzten Änderung: 14.01.2021


Begriffe aus dem Index: K


^