Die Drohne als Weihnachtsgeschenk - Das sollten Sie beachten!

Gepostet von Gerd Rosanowske - 27.11.17 13:44

Jetzt beginnt die Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für die Liebsten. Viele wissen noch nicht genau, was sie verschenken sollen und informieren sich erst mal im Internet über die Produkte die im Moment im Trend liegen und finden auf den vorderen Plätzen der Geschenkideen und Wunschlisten immer eine Drohne.

Multikopter absolut im Trend

Multikopter haben sich in Deutschland zu einem boomenden Freizeittrend entwickelt. Die kleinen Flugroboter stehen bei Anfängern, ambitionierten Hobbypiloten, Modellfliegern, Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs. Warum? Zum einen: Der große Spaß an der Fernsteuerung des Kopters selbst und zum anderen die gleichzeitige Aufnahme von Bildern und Videos aus der Luft.

Rasante Entwicklung

Die technische Entwicklung der fliegenden Minicomputer ist überaus schnelllebig. Immer wieder werden in der Fachpresse neue Modelle mit neuen Tools und technischen Neuerungen vorgestellt. Die ständige Weiterentwicklung der Miniflieger macht das Fliegen zu einem Kinderspiel. Es ist ein Hobby für jedermann geworden. Der Markt bietet inzwischen Flugmodelle für jeden Geschmack, für jede Altersklasse und für jeden Geldbeutel. Jetzt, besonders im Weihnachtsgeschäft, buhlen die Hersteller mit unterschiedlichen Flugmodellen um die Gunst des einzelnen Kunden.

Im Internet werden die unterschiedlichsten Drohnentypen in jeder Preiskategorie angeboten. Wenn man sich für einen Gerätetyp entschieden hat, lohnt sich auf jeden Fall ein Preisvergleich. Besitzt die Drohne eine „ready to fly“ Funktion, kann bereits am ersten Tag nach der Bescherung die Drohne in Betrieb genommen werden. Das heißt, dass der Kopter bereits nach kurzer Einrichtung zu seinem ersten Flug aufsteigen kann. Mit einer Selfiedrohne lassen sich bereits an den Festtagen beeindruckende Familienbilder aus der Luft anfertigen.

Wichtig vor dem ersten Start!

Drohnen-Haftpflichtversicherung abschließen!

In Deutschland besteht für Drohnen eine Haftpflichtversicherungspflicht. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben. Das heißt: Wer eine Drohne im öffentlichen Luftraum bewegen möchte, benötigt für sein Fluggerät eine Haftpflichtversicherung. Wir empfehlen Ihnen, direkt nach dem Kauf der Drohne eine spezielle Haftpflichtversicherung für das Fluggerät abzuschließen. Hier finden Sie nähere Informationen zur Drohnen-Haftpflichtversicherung.

Drohnen-Verkäufer haben Aufklärungspflicht!

Wer Drohnen verkauft, hat die Pflicht im Rahmen des Verkaufsgesprächs den Endkunden auf die Drohnen-Versicherungspflicht aufmerksam zu machen. Das gilt für Online-Shops genauso wie für Fachhändler vor Ort. Es handelt sich hierbei um eine vertragliche Nebenpflicht des Verkäufers. Leider kommen nicht alle Fachhändler und Online-Shops dieser verpflichtenden und äußerst wichtigen Aufgabe nach, wie eine aktuelle Studie von Michael Ziegler vom Drohnen-Journal belegt.

Private Haftpflichtversicherung reicht nicht aus!

Wer glaubt, die Drohne sei automatisch über die private Haftpflicht abgesichert der irrt!Drohnen gelten als unbemanntes Luftfahrzeug und sind in der Regel nicht automatisch in der bestehenden privaten Haftpflichtversicherung mitversichert. Einige private Haftpflichtversicherer bieten gegen Zahlung einer Zusatzprämie an, eine Drohne als zusätzliches Risiko mitzuversichern. Dennoch sollte hierbei ein ganz wichtiger Aspekt berücksichtigt werden: Die Haftungsart! Für Drohnen gilt die Gefährdungshaftung und nicht wie in der privaten Haftpflicht üblich, die Verschuldenshaftung. Das heisst, im Schadenfall muss nicht zwingend ein eindeutiges Verschulden des Piloten vorausgegangen sein. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass trotz Haftpflichtversicherung nicht alle Risiken abgedeckt sind. Nach dem Luftfahrtgesetz haftet der Drohnenhalter für alle Schäden, die mit der Drohne verursacht werden, ob verschuldet oder unverschuldet. Bei höherer Gewalt, einem Steuerfehler oder einer Windböe für die der Pilot kein Verschulden trägt, besteht in der privat Haftpflicht in der Regel kein Versicherungsschutz. Insofern kann zu einer speziellen Luftfahrthaftpflichtversicherung, die bereits für unter 70 Euro online zu erwerben ist, nur geraten werden.

Welche Angaben benötigen Sie für die Beantragung einer Drohnen-Haftpflicht?

Die Beantragung erfolgt online und ist bereits nach wenigen Minuten abgeschlossen. Sie geben nur an wie viele Drohnen Sie versichern möchten, ob privat oder gewerblich, die Höhe der Versicherungssumme sowie der Hinweis zum jeweiligen Geltungsbereich der Versicherung; ob europaweit oder weltweit. Dazu kommen abschließend die Angaben zur versicherten Person und zur Drohne selbst. Fertig!

Welche Unterlagen müssen beim Drohnenbetrieb ständig mitgeführt werden?

Wenn Sie die Drohne im öffentlichen Luftraum betreiben, sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet, einen Versicherungsnachweis für die Drohne mitzuführen. Diesen erhalten Sie nach Antragstellung am darauffolgenden Werktag per Email (R+V und HDI-Versicherung). Die Versicherungspolice wird Ihnen einige Tage später auf dem Postwege zugesandt.

Worauf ist beim Flug zu achten?

Es gibt eine Vielzahl gesetzlicher Vorschriften, die ein Drohnenpilot vor dem ersten Start unbedingt kennen und beim Kopterflug strikt beachten sollte. Dazu zählt:

Drohnen-Kennzeichnungspflicht

Drohnen mit einem Startgewicht von mehr als 250 Gramm müssen mit einer Plakette gekennzeichnet sein, die den Namen und die Adresse des Halters trägt. Mit diesem Hinweis soll im Schadenfall der Drohnen-Eigentümer schnell und unkompliziert ermittelt werden.

Drohnen-Kenntnisnachweis

Für den Betrieb einer Drohne über 2 Kilogramm ist seit dem 01.10.2017 ein sog. Kenntnisnachweis erforderlich. Dieser Nachweis ist erbracht, wenn eine gültige Pilotenlizenz, eine Bescheinigung nach Prüfung (Mindestalter: 16 Jahre) durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle oder eine Bescheinigung nach Einweisung (Mindestalter: 14 Jahre) durch einen Luftsportverein vorliegt. Die Bescheinigungen gelten 5 Jahre. Für den Betrieb einer Drohne auf einem Modellflugplatz ist kein Kenntnisnachweis erforderlich.

Drohnen-Betriebsverbote und Flugverbotszonen

Für Drohnenpiloten besteht ein generelles Flugverbot innerhalb oder in der Nähe von sensiblen Bereichen (über und im seitlichen Abstand von 100 Metern) wie:

  • Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften (Unfallstellen)
  • Mobile Einrichtungen und Truppen der Bundeswehr (Manöver)
  • Menschenansammlungen
  • Katastrophengebieten
  • An- und Abflugbereiche und Kontrollzonen von Flugplätzen
  • Im Umkreis von 1,5 Km um internationale deutsche und Regionalflughäfen

Absolutes Flugverbot besteht über und in einem seitlichen Abstand von 100 Metern von der Begrenzung von:

  • Anlagen der Energieerzeugung (Atomkraftwerke, Heizkraftwerke)
  • Militärische Anlagen und Organisationen
  • Krankenhäusern
  • Justizvollzugsanstalten
  • Industrieanlagen

Flugverbot besteht über und in seitlichem Abstand von 100 Metern von Grundstücken auf denen…

  • Öffentliche Gebäude stehen, wie z.B. Bundes- oder Landesbehörden
  • Verfassungsorgane des Bundes oder der Länder (Parlamentsgebäude)
  • Konsulate, Botschaften, Vertretungen,…
  • Internationale Organisationen
  • Liegenschaften der Polizei und anderer Sicherheitsbehörden

Absolutes Flugverbot besteht über und in seitlichem Abstand von 100 Metern von:

  • Hauptverkehrswegen (z. B. Bundesautobahnen)
  • Bundeswasserstraßen
  • Bahnanlagen

Verboten ist der Flug über:

  • Naturschutzgebieten
  • Nationalparks

Mögliche Sondergenehmigungen und Ausnahmen können bei den jeweils zuständigen Betreibern, Behörden, Stellen oder bei der örtlich zuständigen Luftfahrtbehörde erfragt werden.

Für Drohnen über 250 Gramm besteht ein generelles Flugverbot

  • über Wohngrundstücken

Unabhängig vom Drohnengewicht dürfen Wohngrundstücke nicht überflogen werden, wenn das Flugobjekt optische (wie z. B. eine Kameradrohne), akustische oder Funksignale empfangen, übertragen oder aufzeichnen kann. Es sei denn, der Eigentümer oder Nutzungsberechtigte hat dem Überflug ausdrücklich zugestimmt.

Über 100 Meter dürfen Drohnen nur fliegen, wenn eine behördliche Ausnahmeerlaubnis vorliegt.

Auf dieser Website sind im Bereich rechtliches zur Drohnennutzung vorgenannten gesetzlichen Regelungen und Vorschriften, gemäß der neuen Drohnenverordnung vom 07.04.2017, nochmals zusammengefasst.

Lesen Sie auch unseren Drohnenversicherung Blog mit vielen nützlichen und wissenswerten Informationen rund um das Thema Drohne.

Drohnen-Flugschulen in Deutschland

Gepostet von Gerd Rosanowske - 01.08.17 17:48

Folgend haben wir eine Übersicht einiger Kopter- und Drohnenflugschulen mit den jeweiligen Kontaktdaten für Sie zusammengestellt.

Name Straße PLZ Ort Telefon web
tholegrobotics St. Jacober Hauptstr. 31 08132 Mülsen 037 601447499 www.tholeg.com
Copter-drone.com Marktplatz 10 17207 Röbel Müritz 0171 493 5477 www.copter-drone.com
Copter-College Schwartenseekamp 9 22880 Wedel 0171 530 7757 www.copter-college.de
Kopterzentrale Ingenieurbüro & Drohnentechnik Seiler Str. 15b 30171 Hannover 0511 94041972 www.kopterzentrale.de
U-ROB GmbH Bielitzer Str. 47 33699 Bielefeld 0521 41798680 www.u-rob.com
Drohnen Papst Espenauer Str. 73 34246 Vellmar 0561 82051190 www.dronen-papst.de
Copting GmbH Rebenring 33 38106 Braunschweig 0163 6925848 www.copting.de
Spectair GmbH & Co. KG Böhler Str. 1 40667 Meerbusch 0211 59891150 www.spectair.com
RC-Map24 Nierenberger Str. 93 46446 Emmerich 0176 24839216 www.kopterschule-niederrhein.de
Gernie Media Lehnhartsfeld 8 51588 Nümbrecht 02293 9374075 www.foto-film-gernie.de
Sky-Walker-Mainz Mainz Friedrich Ebert Str. 21 55257 Budenheim 061 3933187100 www.sky-walker-mainz.de
Service-drone.de GmbH Forstweg 1 14656 Brieselang 030 220560510 www.multirotor.net
RKM-RotorKonzept Multikoptermanufaktur GmbH Hauptstr. 113 69518 Abtsteinach 062 072033533 www.rotorkonzept.de
DEKRA Akademie GmbH Handwerkstr. 15 70565 Stuttgart 0711 78610 www.dekra-aviation.com
Aero Fotografie Am Fischweiher 19 85229 Markt Indersdorf 08136 3046657 www.luftpano.de
FF-Company GmbH & Co.KG Dieselstr. 17 85232 Bergkirchen/München 089 125018080 www.ff-droneacademy.de
LF-Technik GmbH Lohfeld 49 95326 Kulmbach 09221 804257 www.lf-technik.de
Skymera Friedrich Schönheitstr. 4 99326 Ilmtal 036 29812637 www.skymera.de

Sollte ein Unternehmen nicht aufgeführt sein, so informieren Sie uns bitte!

Race Drohnen - so können Sie sich versichern

Gepostet von Gerd Rosanowske - 10.07.17 12:44

FPV-Rennen haben in Deutschland bereits eine große Fangemeinde und die wächst von Event zu Event. Der besondere Reiz an diesen Rennen? Den eigenen Kopter möglichst schnell über einen Hindernisparcours zu fliegen, wobei der Flug live von der Kopterkamera auf die FPV-Brille des Piloten übertragen wird. Der Pilot sieht das, was der Kopter sieht und hat das Gefühl selbst in der Drohne zu sitzen und durch die Parcourshindernisse zu fliegen – das ist purer Actionspaß.

Race-Drohnen können bis zu 120 km/h schnell sein und sind extrem wendig. Als Flugstrecken werden Tiefgaragen, alte Fabrikhallen oder die Katakomben eines Sport-Stadions kurzfristig umgestaltet und stellen die Piloten vor immer neue Herausforderungen. Man unterscheidet beim Drohnenrennen zwischen dem Fliegen auf Zeit, wie beim Qualifying in der Formel 1, wo die Rennstrecke auf Zeit abgeflogen wird. Wer die schnellste Zeit fliegt gewinnt. Beim Fliegen gegeneinander treten mehrere Drohnenpiloten mit Ihren Boliden gleichzeitig gegeneinander an. Wer als erster das Ziel erreicht gewinnt. Drohnenrennen sind mittlerweile so beliebt, dass sie regional, national aber auch international ausgetragen werden. Da ist nicht ungewöhnlich, dass es gerade bei diesen schnellen wie spektakulären Rennen zu plötzlichen Unfällen kommen kann.

Welche Schäden können entstehen?

  • Sie kollidieren mit einer anderen Drohnen und zerstören diese bei einem Zusammenstoß
  • Sie verlieren durch eine technische Störung die Kontrolle über die Steuerung der Drohne und diese fliegt unkontrollierbar auf einen Zuschauer zu und verletzt diesen
  • Die Drohne fliegt bei einem Manöver mit hoher Geschwindigkeit in eine hoch technische Apparatur auf der Rennstrecke und zerstört diese

Sicherlich könnte man viele weitere mögliche Beispiele finden. Deshalb ist es wichtig seine Drohnenversicherung bei einem Luftfahrt-Haftpflichtversicherer abzuschließen, der die Teilnahme an Flugwettbewerben und öffentlichen Veranstaltungen in Leistungspaket mit eingeschlossen hat. Sie sollten beachten, dass das erhöhte Unfallrisiko nicht automatisch in allen Haftpflichtversicherungen mitversichert ist.

Entgegen fälschlicher Informationen im Netz möchten wir darauf hinweisen, dass die Luftfahrtversicherer HDI Global SE als auch die R+V Versicherung, die Sie hier auf unserer Website finden, verursachte Personen- und/oder Sachschäden Dritter bei vorgenannten Veranstaltungen gemäß den Versicherungsbedingungen in den Versicherungsschutz mit einschließen, d.h. wenn Sie auf dem Flugparcours Ihre Runden drehen und es kommt zu einem Haftpflichtschaden sind Sie versichert.

Wer die Geschwindigkeit und Nervenkitzel bei Drohnenrennen liebt, der sollte sich auch optimal versichern, um risikolos im Ziel anzukommen.

Drohnen Kennzeichnungspflicht

Gepostet von Gerd Rosanowske - 26.06.17 12:43

Welche Angaben sind unbedingt notwendig?

Gemäß der neuen Drohnenverordnung (LuftVO=Luftverkehrsordnung) die am 07.04.2017 seitens der Bundesregierung in Kraft getreten ist, gilt für alle Flugmodelle und UAS mit einem Abfluggewicht über 250 Gramm eine gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnungspflicht. D.h. an sichtbarer Stelle des Fluggerätes muss eine Plakette mit dem Namen und der Anschrift des Halters/Eigentümers in dauerhafter und feuerfester Beschriftung angebracht sein.

Bei privat genutzten Drohnen muss der Name des Halters, die Straße/Hausnummer, die Postleitzahl und der Wohnort angegeben sein. Eine Telefon- oder Handyrufnummer kann, muss aber nicht angegeben werden. Bei gewerblich genutzten Drohnen ist der Name und die Anschrift des Drohnen-Halters notwendig. Das ist der vollständige Name des Gewerbeunternehmens mit Straße/Hausnummer, Postleitzahl und Ort. Die Angabe einer Telefonnummer erleichtert zwar die direkte Kontaktaufnahme, ist aber kein Muss.

Der Grund der Kennzeichnung ist nachvollziehbar. Wird einem Dritten durch die Drohne ein Schaden zugefügt, z.B. durch ein unkontrolliertes Flugmanöver, soll dem Geschädigten die Möglichkeit gegeben werden, sich über die Adressplakette direkt an den Drohnenhalter wenden zu können. Da der Abschluss einer Drohnen-Haftpflichtversicherung in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist, erfolgt die Schadenabwicklung über den jeweiligen Luftfahrtversicherer.

Seit Einführung der Kennzeichnungspflicht haben sich viele Anbieter auf die Produktion von selbstklebenden Aluminium-Plaketten spezialisiert. Die mittels Laser vorschriftsmäßig gravierten Plaketten halten auch stärkeren Hitzeentwicklungen stand und sind in unterschiedlichen Größen, je nach Umfang der Adressdaten, bereits ab 4 Euro z.B. über Internetshops zu beziehen. Noch bis zum 01. Oktober 2017 haben Drohnenpiloten Zeit ihren Kopter mit den vorgeschriebenen Kennzeichen auszurüsten, die im übrigen auch auf Modellflugplätzen vorgeschrieben sind.

Drohne in nur 3 Minuten versichern

Gepostet von Gerd Rosanowske - 21.06.17 11:16

Sie sind auf der Suche nach einer leistungsfähigen Drohnen-Haftpflichtversicherung die auch alle aktuellen Anforderungen nach dem deutschen Luftverkehrsgesetz (LuftVG) erfüllt? Dann sind Sie auf www.drohnen-versicherung.com genau richtig. Hier erhalten Sie eingehende Informationen zu allen Drohnen-Versicherungsangeboten von der R+V, HDI und ZURICH Versicherung. In nur 3 Minuten lässt sich eine Drohnen-Versicherung für Privatpersonen oder Gewerbetreibende bequem von zu Hause oder Unterwegs aus online beantragen.

Mit nur wenigen Klicks lassen sich Multikopter bis 25 Kilogramm Startgewicht, europa- oder weltweit (ohne USA/Kanada) bis zu 10 Millionen Euro Haftpflicht versichern.

Es stehen verschiedene Versicherungstarife zur Auswahl die flexibel, je nach den individuellen Wünschen und Bedürfnissen privater und gewerblicher Drohnennutzer, zusammengestellt werden können. Neben einer Drohnen Haftpflichtversicherung kann auch der Kopter selbst, im Rahmen einer HDI-Elektronikversicherung, vor jeder möglichen Gefahr versichert werden.

Über die Online-Tarifrechner werden sofort detaillierte Informationen über die Jahresprämie des gewünschten Versicherungstarifes zur Verfügung gestellt.

Privat-Haftpflichtversicherung und Drohnen – bitte unbedingt beachten!

Gepostet von Gerd Rosanowske - 22.05.17 15:35

Viele private Haftpflichtversicherungen inkludieren in Ihren Versicherungstarifen unter „Mitversicherte Einzelleistungen“ auch den Versicherungsschutz für Drohnen. Aber, ist Ihre Drohne bzw. Sie im Schadenfall auch wirklich ausreichend abgesichert?

Worauf Sie bei diesen Tarifen unbedingt achten sollten

Ist die Drohne gemäß den Bedingungen des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) versichert?

In Deutschland besteht seit dem Jahr 2005 für unbemannte Flugobjekte, unabhängig von Größe und Gewicht, Haftpflichtversicherungspflicht. Sie unterliegt den Regelungen über die Haftpflicht für Drittschäden nach den §§ 33 ff. Luftverkehrsgesetz. Das heißt, bei einer speziellen Halter-Luftfahrtversicherung haftet der Luftfahrtversicherer auf Basis der Gefährdungshaftung, auch wenn der Drohnenpilot keine Schuld am Unglück trifft. Die Privathaftpflichtversicherung basiert auf der Verschuldenshaftung, d.h. es besteht nur Versicherungsschutz, wenn der Drohnenhalter das Missgeschick schuldhaft verursacht hat. Ein entscheidendes Kriterium, im Rahmen der Schadensregulierung.

Handelt es ich bei Ihrer Drohne um ein Spielzeug oder ein Flugmodell?

Der Unterschied zwischen einer Spielzeugdrohne und einem Luftfahrzeug ist hinsichtlich des Versicherungsschutzes bis heute nicht eindeutig geklärt! Die neue Drohnenverordnung, die seit dem 07.04.2017 in Kraft ist, kategorisiert Drohnen nur nach Gewichtsklassen und entbindet Fluggeräte unter 250 Gramm von der Kennzeichnungs- und Kenntnispflicht. Dennoch sollte beachtet werden, dass im Schadenfall die Rechtsprechung das Gewicht, die Geschwindigkeit, die Größe und das Gefahrenpotential des jeweiligen Flugmodells zu Grunde legt. Dabei darf bezweifelt werden, dass eine Race-Drohne, die zwar nur 250 Gramm wiegt aber bis zu 80 Kmh schnell sein kann, als gefahrloses Kinderspielzeug eingestuft wird. Nach wie vor ist rechtlich umstritten, was Kinderspielzeug und was Flugmodell ist. Ein eindeutige Regelung der Gesetzgebung fehlt.

Nicht versicherungspflichtige Flugmodelle?

In den Versicherungsbedingungen vieler privater Haftpflichtversicherer wird vorrangig von nicht versicherungspflichtigen Flugmodellen mit und ohne Motor gesprochen! Mit dem Haftpflichtversicherer sollte im Vorfeld geklärt werden, inwieweit speziell für Ihr Drohnenmodell Versicherungsschutz besteht, denn die meisten Drohnen unterliegen der Versicherungspflicht!

Wo besteht Versicherungsschutz?

Wo überall besteht Versicherungsschutz für das Fluggerät? Ausschließlich in geschlossenen Räumen oder auch im öffentlichen Luftraum?

Die Frage nach den versicherten Piloten? (Familien und Single-Deckung?)

Wer ist außer dem Versicherungsnehmer als zusätzlicher Drohnenpilot mitversichert?

Wie hoch ist die Deckungssumme im Versicherungsfall für Sach- und Personenschäden?

In der speziellen Halter-Haftpflichtversicherung für Drohnen sind Deckungssummen von 1 Million Euro (Mindestdeckung) bis 10 Millionen Euro frei wählbar. Wie hoch ist die Deckungssumme Ihrer Privat-Haftpflichtversicherung im Schadenfall mit einer Drohne?

Wird die Drohnen-Haftpflichtversicherung separat dokumentiert?

Wer eine Drohne im öffentlichen Luftraum bewegt, muss gegenüber der Polizei oder den Behörden die Haftpflichtversicherung des Fluggerätes nachweisen können, sonst kann unter Umständen ein Bußgeld drohen. Damit es nicht dazu kommt, stellen Luftfahrtversicherer Ihren Kunden eine separate Versicherungsbestätigung aus. Erhalten Sie diese auch von Ihrem Privat-Haftpflichtversicherer?

Versicherungsbedingungen der Privat-Haftpflicht eingehend prüfen!

Prüfen Sie vor Abschluss einer Privat-Haftpflichtversicherung mit Drohnen-Klausel oder einer Drohnen-Zusatzversicherung die jeweiligen Versicherungsbedingungen genau. Hinweise wie:

„Schäden, die mit einem nicht versicherungspflichtigen Flugmodell mit Motor (Drohne) verursacht werden, können mitversichert sein. Ob Versicherungsschutz besteht, hängt vom Gewicht des Flugmodells ab.“
oder
„Versichert ist die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers wegen Schäden, die durch den Gebrauch ausschließlich von solchen Luftfahrzeugen verursacht werden, die nicht der Versicherungspflicht unterliegen.“
oder
„Versichert ist darüber hinaus die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers wegen Schäden, die durch den Gebrauch versicherungspflichtiger Luftfahrzeuge verursacht werden, soweit der Versicherungsnehmer nicht als deren Eigentümer, Besitzer, Halter oder Führer in Anspruch genommen wird.“
sollten äußerst kritisch beim Privat-Haftpflichtversicherer hinterfragt werden.

Fazit: In sehr vielen Fällen, die das Führen eines Luftfahrzeuges betreffen, werden von der privaten Haftpflichtversicherung nicht alle wichtigen Leistungsmerkmale abgedeckt. Deshalb empfehlen wir den Abschluß einer speziellen Halter-Haftpflichtversicherung gemäß den deutschen Luftfahrtbedingungen (LuftVG).

Prüfen Sie den Versicherungsschutz für Ihr Drohnenmodell genau, bevor es später zu bösen Überraschungen kommt. Da sich die Versicherungsangebote erheblich unterscheiden, sollten Sie Vertragsbedingungen genau studieren oder den zuständigen Versicherungsberater oder Versicherungsmakler einbeziehen. Fragen Sie konkret nach den oben aufgeführten Punkten! Was ist versichert, wie ist es versichert und welche Art der Haftung ist Vertragsgrundlage? Entscheiden Sie grunsdsätzlich anhand der hinterlegten Versicherungsleistungen - alles andere könnte sehr teuer werden.

Wer auf Nummer sicher gehen will, entscheidet sich am besten gleich für eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung von namhaften Luftfahrtversicherungen wie HDI Global SE, R+V oder ZURICH-Versicherung.

Drohnenverordnung - Zukünftig strengere Bestimmungen für Drohnenbesitzer

Gepostet von Gerd Rosanowske - 19.01.17 16:22

Der deutsche Drohnenmarkt boomt. Mehr als 400.000 Drohnen werden in Deutschland derzeit privat genutzt – Tendenz: steigend. In drei Jahren sollen es mehr als eine Million sein. Je mehr Drohnen sich am Himmel befinden, desto größer das Unfallrisiko. Im letzten Jahr berichteten die Medien immer wieder von riskanten Drohnen-Manövern und Beinaheunfällen mit dem zivilen Luftverkehr. Angeblich soll im Jahr 2016 die Zahl der sog. „gefährlichen Annäherungen“ im Luftverkehr (64) fünfmal so hoch gewesen sein wie im Jahr 2015. Um die Sicherheit im deutschen Luftraum zum erhöhen, will das Bundeskabinett jetzt handeln und die Regeln für die private Nutzung von Multikoptern verschärfen. Am 18.01.2017 wurde dazu eine neue Drohnenverordnung beschlossen, die folgendes beinhaltet:

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Top-News und Wissenswertes für Einsteiger, Aufsteiger und Profis

Gepostet von admin - 17.01.17 13:37

Die im letzten Jahr erfolgreich veröffentliche Nachrichten-Plattform drohnen-journal.de widmet sich ausführlich dem Thema Drohne und unbemannte Flugsysteme. Hier finden interessierte Kopterpiloten alles, was man über UAS wissen muss. Die Startseite ist übersichtlich gestaltet und hält sowohl für Kopterprofis als auch für Einsteiger in die Luftbild-Fotografie eine Menge interessante und wissenswerte Informationen bereit. Die veröffentlichen Nachrichten sind kompakt verfasst und richten sich an Leser aus dem B2C und B2B-Bereich. Die neutrale und unabhängige Berichterstattung ist dem Herausgeber bei seiner journalistischen Tätigkeit besonders wichtig.

Was erwartet den Nutzer des Newsportals konkret?

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Herzlich Wilkommen in unserem News-Bereich!

Gepostet von admin - 13.01.17 10:50

An dieser Stelle werden wir laufend News zum Thema Drohnenversicherung und relevante Neuigkeiten rund um Drohnen und unbemannte Flugsysteme veröffentlichen. Schauen Sie gelegentlich mal vorbei, es wird sich lohnen.

Ihr Team von

drohnen-versicherung.com

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